Am 1. Juni gehen ca. 1.300 SWVG-Wohnungen ans Glasfasernetz der Stadtwerke Schkeuditz

Jetzt geht es Schlag auf Schlag in Schkeuditz. Nachdem die im März gestarteten Tiefbauarbeiten planmäßig vorangehen und für die gesamte Kernstadt bereits Ende September abgeschlossen sein sollen, kommen nun schon die ersten Schkeuditzer in den Genuss des schnellen Internets der Stadtwerke.

Denn wenn am 31. Mai der bisherige TV-Versorgungsvertrag der Schkeuditzer Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH (SWVG) mit dem alten Anbieter ausläuft, beginnt nahtlos am 1. Juni die Versorgung über den Glasfaseranschluss des stadtwerkeeigenen Saxnet. Verbunden direkt mit einer Aufrüstung für den gesamten Wohnungsbestand: hatten die Mieter der ca. 1.300 Wohnungen bisher nur TV-Kabelversorgung, liefert das Saxnet nun zudem lichtschnelles Internet im dreistelligen Mbit/s-Bereich und Telefonie direkt in die Häuser.

Vertreter des Netzbetreibers, der HL komm GmbH aus Leipzig, zeigen sich zuversichtlich und gehen aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung mit weiteren Glasfaserprojekten von einer reibungslosen Umstellung aus. Nichtsdestotrotz ist für alle Fälle vorgesorgt: die komplette Woche werden Vertreter der HL komm in den Räumen der SWVG als Ansprechpartner bereitstehen und können im Falle eines Falles die nötige Unterstützung koordinieren.

Stadtwerkechef Ingolf Gutsche freut sich, dass sein Projekt in guten Händen ist und bald auch der Rest der Bürger und Unternehmen in der Kernstadt von 100 Mbit/s-Downloadraten und mehr wird profitieren können. „Verglichen mit der jetzigen, von den Mitbürgern beklagten Unterversorgung ist das wie eine Auffahrt vom digitalen Feldweg auf die Autobahn - ohne vorher den Umweg über die Bundesstraße nehmen zu müssen.“, sagt Zukunftsplaner Gutsche stolz.

Zudem versprechen sich Stadtwerke Schkeuditz und Netzbetreiber HL komm vom Aufschalten der SWVG, dass das Wort vom lichtschnellen Internet zügig die Runde bei den restlichen Bürgern macht. Denn auch die Kernstadtbewohner können heute schon online auf www.saxnet.info und bei den Stadtwerken vor Ort ausführliche Informationen erhalten und vor allem Verträge abschließen, um gleich bei Aufschaltung ihres Stadtteils auf der Lichtwelle mitsurfen zu können.

Wer schnell ist, spart zudem bei Vertragsabschluss bis 30.06.2016 die sonst fällige Anschlussgebühr von 59,90 und sichert sich zudem den sofortigen Start des Vertrages bei Aufschaltung bzw. nach Ende seines jetzigen Vertrages. Denn doppelt zahlen, das muss beim Saxnet niemand.

Foto: v.l.n.r.: Ingolf Gutsche, Jörg Enke, Gerald Fritzsche, Richard Fahringer