Die Stadtwerke Schkeuditz warnen vor Haustürgeschäften und Vertragsanbahnungen per Telefon.

In den nächsten Wochen und Monaten werden in Schkeuditz wieder viele "Energieberater" im Auftrag diverser Strom- u. Gashändler unterwegs sein, um Energielieferverträge abzuschließen. Diese Leute sind geschult und verschaffen sich mit allerlei Tricks Zugang zu Ihrer Wohnung. Mitunter geben sich diese Berater als Mitarbeiter der Stadtwerke aus oder erwecken zumindest den Eindruck. 

Mit zweifelhaften Argumenten werden die Kunden beraten.


Dem Haustürvertreter geht es letztendlich nur um Ihre Unterschrift. Dafür wird er bezahlt!

  

Gern geben wir Ihnen deshalb nachstehende Hinweise:


  • Die Mitarbeiter der Stadtwerke Schkeuditz weisen sich aus. Im Zweifel rufen Sie uns an. Wir informieren Sie gern über Außeneinsätze unserer Mitarbeiter.
  • Seien Sie achtsam und schließen Sie möglichst keine Verträge, beispielsweise für die Belieferung mit Strom oder Erdgas, an der Haustür oder telefonisch ab.
  • Wenn sie mit einem derartigen Vertreter sprechen, so glauben Sie ihm nicht sofort alles, was er Ihnen erzählt. Prüfen Sie gründlich und in Ruhe die angebotenen Konditionen. Vergleichen Sie die angebotenen Preise und die daraus resultierenden Jahreskosten. Die Mitarbeiter des Service Point der Stadtwerke Schkeuditz beraten Sie dazu gern.
  • Haben Sie bereits einen Stromliefervertrag an der Haustür oder telefonisch abgeschlossen, können Sie diesen innerhalb der ersten 14 Tage ohne Angabe von Gründen schriftlich widerrufen.

Verwirrspiel und Durcheinander mit "Billig"-Stromhändlern

Tricksen, Täuschen, Bauernfängerei - drei Begriffe die man fast glauben könnte, wenn man wörtlich nimmt, was unsere ehemaligen oder rückkehrwilligen Kunden zum Besten geben. 

Das beginnt mit der Kundenakquisition (Preise werden kurz nach Vertragsabschluss zum Teil drastisch erhöht) und endet mit der Kommunikation (Mails werden nicht oder verspätet beantwortet; am Telefon erreicht man sehr oft nur Maschinenansagen, wenn überhaupt) .   

Sehr oft wird die im Preisangebot angebotene Wechselprämie den Kunden wegen gerüngfügiger "Vergehen" verweigert. Sehr beliebt ist die einjährige Vertragsbindung. Kündigt der Kunde in dieser Zeit den bestehenden Anbieter, hält aber die Laufzeit von einem Jahr ein, ist die Wechselprämie, die eh erst nach einem Jahr gut geschrieben wird, trotzdem futsch.


Ein ganz beliebtes Geschäftsmodell ist auch die Vorkasse. Dazu kauft man Stromprodukte mit genau definierten Jahresmengen. Verbraucht man weniger, sind die mehr zu bestellenden Mengen zu bezahlen. Überschreitet man die bestellte Menge, muss man richtig drauf zahlen. 

Das Vorkassenmodell birgt aber noch eine weitere Gefahr in sich: die Insolvenz. Geht ein derartiger Händler in Konkurs, ist das vorausgezahlte Geld meistens weg.


Die Zeitschrift für Kommunale Wirtschaft ZfK hat in ihrer Ausgabe 1/2011 einen Artikel zu vorgenannten Themen veröffentlicht. Mit freundlicher Genehmigung der ZfK können Sie den Artikel als PDF herunter laden.    

Artikel der ZfK, Januar 2011

 

 


  

 

Ich bin das Glühwürmchen und begleite die Stadtwerke schon seit ein paar Jahren. Mein lateinischer Name lautet Phausis spledidula. Aber genannt werde ich STROMI. Wir begegnen uns wie jedes Jahr zum Stadtfest in Schkeuditz. 

Gern informiere ich Sie über Neuigkeiten. Dazu gehört u. a., dass wir Anfang 2011 in der Verbrauchsabrechnung die Computersysteme umstellen. Wir erfüllen damit rechtliche Vorgaben und gestalten die Kundenbetreuung neu. Ziel ist eine effiziente Abwicklung aller kundenrelevanten Prozesse von der Beratung bis zur Verbrauchsabrechnung.  

 

Mit der Umstellung wird unser Service Point in Kundenbüro umgenannt. Damit wollen wir unseren kleinen Beitrag zur Pflege der deutschen Sprache leisten.


Im Zusammenhang mit der Umstellung der Verbrauchsabrechnung behalten wir uns vor, auf dieser Seite aktuelle Hinweise zu veröffentlichen.

  

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